(Büchner-Verlag, Marburg 2026, 250 S.)

Osgood Perkins wird oft in einem Atemzug mit Ari Aster (Hereditary) und Robert Eggers (The Witch) genannt – jenen Filmemachern, die dem Art-Horror zu einer neuen Blüte verholfen haben. Doch Perkins‘ Filme – von The Blackcoat’s Daughter (2015) über Longlegs (2024) bis Keeper (2025) – folgen mehr einer lyrischen, als einer dramaturgischen Logik: Stimmung, Suggestion, Stille statt Erklärung. Woher rührt diese Eigenart? Warum ist ausgerechnet das Horrorgenre der Ort, an dem Poesie und Trauer zusammenfinden?
Erstmals wird das Gesamtwerk des Sohnes von ›Psycho‹-Legende Anthony Perkins einer umfassenden Analyse unterzogen. Die Untersuchung verbindet Biografie, Filmanalyse und Genre-Theorie – und porträtiert einen Filmemacher, der mit seinem Werk die Grenzen dessen verschiebt, was Horror sein kann.
Die inoffizielle Fortsetzung zum Überraschungserfolg Art-Horror. Die Filme von Ari Aster und Robert Eggers (2022).